Gewagtes Manöver bei Fallschirmsprung endet tödlich
Hockenheim/Heidelberg (dpa/lsw) - Ein gewagtes Flugmanöver kurz vor der Landung ist die Ursache für den Tod eines Fallschirmspringers in Hockenheim. Der Mann habe bei einem Formationssprung aus 4000 Metern Höhe noch eine eigenständige Aktion ohne seine Kollegen eingeleitet. «Das war unter 100 Metern Höhe, als der Schirm schon ordnungsgemäß geöffnet hatte. Durch das Manöver hat er nicht mehr getragen und die Sinkgeschwindigkeit wurde viel schneller», sagte ein Polizeisprecher in Heidelberg am Montag. Der 45 Jahre alte erfahrene Fallschirmspringer war am Samstag hart auf dem Boden aufgeschlagen. Er starb wenige Stunden später im Krankenhaus an seinen Verletzungen.
